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bullet1 Der Patient in der Dermatologie

In der Dermatologie sind Patienten aus allen Bevölkerungsschichten vertreten. Vom sogenannten "Penner" bis zum Generaldirektor einer großen Firma, vom Analphabeten bis zum Professor.

Für eine große Anzahl von Patienten ist ihre Hautkrankheit doppelt belastend.

Zum 1. Der physische Zustand.

Die Beschwerden einer Hautkrankheit sind lästig und zum Teil so schwer, das der Patient Tag und Nacht nicht zur Ruhe kommt.

Zum 2. Der psychische Zustand.

Der Patient fühlt sich durch den körperlichen Zustand psychisch beeinträchtigt.

Sichtbare Hauterscheinungen sehen für viele Menschen ekelerregend aus; sie lehnen den Hautkranken dadurch ab, er fühlt sich ausgestoßen von der Gesellschaft.

Dieses alles kann zu einer Depression führen, oder eine bestehende Depression vertiefen.

Was können wir pflegerisch machen ?

  • Uneinvorgenommen auf dem Patienten zugehen; er braucht kein Mitleid, er braucht fachkundige Hilfe.

  • Keinen Ekel zeigen.

  • Das Vertrauen des Patienten in die Behandlung fördern.

  • Den Patienten zur Mithilfe motivieren.

  • Den Patienten vor weiteren Infektionen schützen; d.h. für uns absolut hygienisch zu arbeiten.

  • Genaue Kenntnis der Konzentrations-, Dosierungs- und Anwendungsvorschriften bei Salben, Cremes, Lösungen und Mixturen.

  • Therapieverläufe beobachten und Veränderungen weitergeben.

  • Häufiger Wäsche- und Kleidungswechsel beim Patienten; dies trägt zur Steigerung seines Selbstwertgefühls bei.