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bullet1 Behandlungsrichtlinien

Bedingt durch die periphere Lage des Hautorgans lassen sich viele Stellen der Haut durch direkten Kontakt mit therapeutischen wirksamen Substanzen ohne den Umweg über den Gesamtorganismus behandeln. Dadurch wird es möglich, Medikamente zu verwenden, die im Organismus selbst toxische Reaktionen auslösen würden.

Diese werden zwar auch über die Haut resorbiert, jedoch in einem geringeren Maße, die Nebenwirkungen sind deshalb auch geringer. Die Behandlung von Hauterkrankungen erfordert nichtsdestoweniger ein hohes Maß an Genauigkeit, aufmerksamer Beobachtung der Hautreaktion und strenger Befolgung therapeutischer Richtlinien.

Jede äußerliche Behandlung der Haut (Lokalbehandlung) erfolgt nach einem Grundschema, das sich nach dem Bild der Krankheit (akut, subakut, chronisch) richtet. An Hand dieses Bildes wird entschieden welcher Grundstoff als Lokaltherapeutikum genommen wird.


Wirkungsdreieck der Grundstoffe

Aus Salbe, Puder und Flüssigkeit werden je nach Mischungsverhältnis Pasten, Cremes oder Schüttelmixturen hergestellt.