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Behandlungsrichtlinien
Bedingt durch die periphere Lage des Hautorgans lassen sich viele Stellen der Haut durch direkten Kontakt
mit therapeutischen wirksamen Substanzen ohne den
Umweg über den Gesamtorganismus behandeln. Dadurch wird es möglich, Medikamente zu verwenden, die im
Organismus selbst toxische Reaktionen auslösen
würden.
Diese werden zwar auch über die Haut resorbiert, jedoch in einem geringeren Maße, die Nebenwirkungen
sind deshalb auch geringer. Die Behandlung von
Hauterkrankungen erfordert nichtsdestoweniger ein hohes Maß an Genauigkeit, aufmerksamer Beobachtung
der Hautreaktion und strenger Befolgung therapeutischer
Richtlinien.
Jede äußerliche Behandlung der Haut (Lokalbehandlung) erfolgt nach einem Grundschema, das sich nach
dem Bild der Krankheit (akut, subakut, chronisch) richtet.
An Hand dieses Bildes wird entschieden welcher Grundstoff als Lokaltherapeutikum genommen
wird.
Wirkungsdreieck der Grundstoffe
Aus Salbe, Puder und Flüssigkeit werden je nach Mischungsverhältnis Pasten, Cremes oder Schüttelmixturen
hergestellt.

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