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Allergietestungen
Zum Nachweis verschiedener allergischer Erkrankungen, bei denen eine Antigen-Antikörper-Reaktion vorliegt,
werden Hauttests durchgeführt. Der Epikutan- oder
Läppchentest findet Anwendung bei der Diagnose von allergischen Kontaktekzemen.
Die anderen Tests werden hauptsächlich in der Diagnostik von Asthma, Heuschnupfen und Arzneimittelallergien
angewandt.
Achtung !!! Jeder Test kann zu einem anaphylaktischen Schock führen.
11.1. Epikutan-Test Läppchentest
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Aufbringen der fraglich allergesierenden Substanzen auf die nicht erkrankte Rückenhaut
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Abdeckung mit einem reizfreien Pflaster
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Pflaster zwei Tage nicht von der Haut abnehmen
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Untersuchung der getesteten Haut am 2. und 3. Tag
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Rötung (Infiltrat) oder Rötung und Bläschenbildung = positiver Test
11.2. Prick-Test
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Markierung der Teststellen an einem Unterarm
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Auftropfung der Testlösung
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Durchstechen des Tropfens mit einer Pricknadel, dabei Hautblutung vermeiden
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für jeden Test eine neue Nadel bzw. die Nadel reinigen
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am Anfang jeder Testreihe zwei Kontrollteste
- negativer Test mit Lösungsgrundlage = 0 - Quaddel
- positiver Test mit Histamin = Maximal-Quaddel
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nach 20 Minuten Abtupfen der einzelnen Lösungen
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Ablesen der Reaktion - positiv = Quaddel
11.3. Scratch-Test
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ähnlich dem Prick-Test
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Haut am Unterarm mit einer Lanzette an mehreren Stellen etwa 1/2 cm weit leicht einritzen
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Auftragen eines Tropfens der Testlösung
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Bewertung wie beim Prick-Test
11.4. Intrakutan-Test
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empfindlicher als Prick- und Scratch-Test
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gefährlicher, weil es zu unerwünscht starken Testreaktionen kommen kann
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Intrakutane Einspritzung des Allergenextraktes (0,01-0,03 ml) mit einer Tuberkulinspritze in die Unterarm-
oder Rückenhaut
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Ablesung nach 20 Minuten
11.5. Provokations-Test
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Applikation der Allergene auf die Schleimhäute
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Augen = Ophtalmotest
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Nase = Nasaltest
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Lungen = Inhalationstest
11.6. Expositions-Test
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bei dringenden Verdacht und negativem Intrakutan-Test werden fragliche Nahrungsmittel oder Medikamente
peroral verabfolgt
11.7. Rast-Test = Radio-Allergo-Sorbens-Test
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in vitro (außerhalb des Organismus, im Reagenzglas). Bestimmung der Allergiespezifischen IgE-Antikörper
in zwei Schritten.
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Ein Allergenextrakt wird chemisch an Papierscheiben gekoppelt
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Inkubation mit Patientenserum für 3 Stunden
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Wenn spezifische IgE-AK vorhanden sind, kommt es zu einem AG-AK-Komplex
- Zugabe von einem Antiserum, das radioaktiv markiertes Anti-IgE enthält
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Bindung des markierten AK mit dem AG-AK-Komplex
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Bestimmung der Aktivität des Komplexes mit einem Gammazähler
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Je höher die Aktivität ist, um so höher ist der Gehalt der Serumprobe an allergiespezifischen
AK (IgE)
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Beurteilung: 0 = negativ
1– 4 = positiv

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