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Dermatomykosen =
Pilzerkrankungen
Es handelt sich dabei um pflanzliche Parasiten. Sie bilden Sporen und fädige Strukturen, die man als
Hyphen bezeichnet. Das Geflecht aus Hyphen nennt man
Mycel.
Die Pilze können als Saprophyten von abgestorbenem Material leben oder als Parasiten in den Wirtsorganismus
eintreten und dadurch Krankheitserscheinungen
hervorrufen.
Alle Pilze benötigen zum Wachstum ausreichend Feuchtigkeit und Wärme. Durch die Fähigkeit, besondere
Sporen bilden zu können, sind sie auch für trockene
Zeiten gerüstet und können unter besseren Bedingungen erneut auskeimen.
Die Einteilung erfolgt nach dem DHS-System :
D = Dermatophyten (Fadenpilze)
Ernähren sich hauptsächlich von Hornmaterial (Keratin). Sie können die Epidermis, Haare und Nägel befallen,
aber nicht die Schleimhäute. Häufigste Erreger:
Trichophyton und Epidermophyton.
Die Erkrankung bezeichnet man als Tinea. Zu der Bezeichnung Tinea kommt dann noch immer die befallene
Körperregion.
H = Hefen (Sproßpilze)
Hefepilze können auch die Schleimhäute und innere Organe befallen. Haupterreger: Candida albicans. Hefemykosen
bezeichnet man als Soormykosen.
S = Schimmelpilze (Fadenpilze)
Schimmelpilze spielen an der Haut kaum eine Rolle als eigene Krankheitserreger, sie können aber zu pulmonalen
Erkrankungen und Allergien führen.
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