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Enterale Ernährung | | |
Funktion
der Proteine :
- Neusynthese körpereigener Proteine,
Erneuerung durch katabolen Stoffwechsel betroffener
Zellen und Organe
- Synthese von Körpermasse in Phasen
schnellen Wachstums (Kinder, Schwangere)
- Energiequelle (4 kcal/g), im Vergleich zu
Kohlenhydraten und Fetten schlechte Energieleiferanten,
da die stichstoffhaltigen Abbauprodukte mit relativ hohen
Energieaufwand ausgeschieden werden müssen
- Als Bestandteil von Körperflüssigkeiten
und -Sekreten für essentielle Körperfunktionen (Enzyme,
Hormone). Als wichtige Struktur- und Funktionsteile z.B.
in Milch, Mucus und Sperma.
- Plasmaproteine, z.B. Albumin zur
Aufrechterhaltung der osmotischen Verhältnisse zwischen
den verschiedenen Kompartimenten der
Körperflüssigkeiten
- Trägerproteine :
- Lipoproteine : Triglyceride, Phospholipide, Cholesterin, fettlösliche Vit.
- Transferrin : Fe (Eisen)
- Hämoglobin : O2 (Sauerstoff)
- Immunglobuline, Gerinnungsfaktoren (Fibrinogen,
Thrombin), wichtige Schutz und
Abwehrfunktion
- kontraktile Proteine im Muskelgewebe
- Strukturbestandteile aller wichtiger
Membranen enthalten Proteinkomponenten (Mucoprotein, Kreatin, Elastin, Kollagen)
Proteinverdauung
- Mechanische Zerkleinerung
- Magen: Salzsäure und Proteasen
- Dünndarm: Peptidasen
Die Eiweiße werden bei der Verdauung zu
Polypetiden und schließlich zu Aminosäuren gespalten. Die
aufgenommenen Aminosäuren gelangen mit dem Pfortaderblut in die
Leber und werden dort zum Abbau körpereigener Eiweiße
verwendet.
Zufuhr und Abbau von Aminosäuren müssen
aufeinander abgestimmt sein (Stickstoffgleichgewicht). Ein Teil
des Eiweißes wird als Harnstoff, Harnsäure und Kreatinin (N-haltige Substanzen) ausgeschieden.
1g Eiweiß = 4,1 Kcal
= 17,2 Kj
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Um dem Körper die lebensnotwendigen
Aminosäuren zuzuführen, müssen wir ein tägliches
Eiweißminimum von ca. 1 g Eiweiß pro kg Körpergewicht mit
der Nahrung aufnehmen.

Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisert am 29.10.00.
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