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Enterale Ernährung | | |
Enterale Ernährungstherapie
Begriffserläuterungen
| Molarität |
Stoffmengenkonzentration |
| Osmolität |
Menge der gelösten Teilchen pro 1 kg Wasser in Mol. Sie
berücksichtigt, daß bei großen Molekülen (z.B. Eiweiß) das Lösungsvolumen vermindert
ist. |
| Osmolarität |
Menge der gelösten Teilchen pro Liter Lösung in
mOsmol.
Die Plasmaosmolarität liegt zwischen 290 - 300 mOsmol. |
| Niedermolekulare Diät |
Sie enthält abgebaute Nährstoffe
("vorverdaute") und ist ballaststoffrei. |
| Hochmolekulare Diät |
Sie enthält alle Nährstoffe (Fett, Eiweiß,
Kohlenhydrate) in ursprünglicher Form, mit oder ohne Ballaststoffe. |
| Grundumsatz |
Ist die
Ernergiemenge, die der Körper bei
völliger Ruhe im Liegen zur Aufrechterhaltung der Körperfunktion benötigt wird.
Die Ernergiemenge ist abhängig von Geschlecht, Alter, Gewicht und Körpergröße.
Faustregel: 1 Kcal/kg Körpergewicht/Stunde |
Worüber, wo, wie und
womit ?
| Worüber ? |
- Oral
- Transnasal
- Perkutan (PEG, FKJ)
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| Wo ? |
- Gastral
- Duodenal
- Jejunonal
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| Wie ? |
- Kontinuierlich
- Bolusgaben
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| Womit ? |
- Hochmolekulare NDD
- Modifizierte NND (MCT)
- Niedermolekulare NDD
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Ziele
-
einen ausreichenden Ernährungszustand zu sichern oder
wieder herzustellen
-
diagnostische oder therapeutische Eingriffe ermöglichen
-
damit die Heilung oder zumindest die Besserung zu
erreichen
Grundregel
Vorteile
-
Physiologisch
-
Komplikationsloser
-
weniger Überwachungsintensiv
-
Kostengünstiger
-
verbesserte Nährstoffverwertung
-
verminderte Wasserretention
-
begünstigt Pankreas - Leber - Darmfunktionen
Indikation
Wenn der Patient die Normalkost
nicht mehr essen
kann
darf
will
Kontraindikationen

Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisert am 29.10.00.
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