|
![]() |
Allgemeines zur Sondenkostgabe
Wir unterscheiden zwischen einer
kontinuierlichen Sondenkostgabe oder der Bolusgabe.
| Kontinuierlich : | - | immer bei Ernährung ins Duodenum |
| - | max. bis 160 ml/h | |
| - | bei gastraler Ernährung bis max. 240 ml/h | |
| Bolus : | - | nur bei gastraler Ernährung |
| - | 50 - 250 ml pro Gabe | |
| - | max. 13 ml/min | |
| - | Dauer ca. 10 - 12 Minuten (physiologisch) | |
| - | Ernährungspause (Substrat) 1,5 bis 3 Stunden | |
| - | Tee darf zwischendurch gegeben werden |
Jede Ernährung mit Sondenkost muß langsam aufgebaut werden um den Magen-Darm-Trakt auf die Flüssigkost einzustellen. Damit wird die Rate der möglichen Komplikationen so klein wie möglich gehalten.
| Mögliche Komplikationen sind : | Diarrhoen | |
| Übelkeit | ||
| Erbrechen | ||
| Völlegefühl | ||
| Meteorismus. |
Vor jeder Sondengabe ist die Lage der Sonde zu kontrollieren, entweder durch Auskultation (mit Hilfe einer Spritze und eines Stethoskopes) oder Aspiration von Magensaft (mit Hilfe einer Spritze und Lackmuspapier).
Nach jeder Gabe von Sondenkost muß die Sonde gut durchgespült werden. Das kann mit Hilfe einer Spritze und Wasser bzw. Tee gemacht werden. Die Flüssigkeitsmenge sollte mindestens 20 ml betragen. Fruchtsäfte und Früchtetees dürfen nicht dazu genommen werden, da sie die Sonde verstopfen können.
Das Sondenüberleitgerät muß spätestens alle 24 Stunden gewechselt werden, um eine bakterielle Kontamination zu vermeiden.
Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisert am 29.10.00.